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APA-Artikel 15. September 2014

NÖ Gesundheitspolitik: Sobotka für Paramedic im Rettungswesen

Der Paramedic soll als Gesundheitsberuf verankert werden und, so das Ziel, den Notarztdienst ersetzen. Mit diesem Vorschlag will Niederösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka (ÖVP) einen Diskussionsprozess anstoßen, wie er in einer Pressekonferenz am Freitag zum Thema Gesundheitspolitik sagte.

Man stehe vor der Situation, dass es zu wenig Notärzte gebe. Der Paramedic sei kein Arzt im klassischen Sinn, sondern für den Notfall ausgebildet. "Er ist das Bindeglied zwischen Sanitäter und Mediziner", erläuterte Sobotka. Das Paramedic-System werde bereits in vielen Ländern umgesetzt. Das internationale Ausbildungskonzept werde am 16. Oktober im Mittelpunkt einer Enquete in St. Pölten auf Einladung des NÖGUS (NÖ Gesundheits- und Sozialfonds), dessen Vorsitzender er ist, stehen.

Zum Thema Vorsorge bezeichnete Sobotka es laut einer Aussendung als "nicht nachvollziehbar", warum es nicht möglich sei, Daten aus der Schuluntersuchung anonymisiert zur Verfügung gestellt bekommen. "Die einzigen Daten, die wir von der Jugend haben, sind die Gesundheitsdaten nach der Stellungskommission. Diese bekommen wir anonymisiert", so Sobotka. Vor Jahren sei deshalb eine Sonderstudie in Auftrag gegeben worden, für die Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren untersucht wurden. Diese müsse nun erneuert werden: "Wir müssen wissen, wo die Probleme liegen, um die richtigen Schritte in der Vorsorge zu setzen."

apa.at

  • Herr Dr. Merten Gareiss, 18.09.2014 um 12:52:

    „Ich schlage die Einrichtung von Para-Politicians statt Sobotkas in NÖ vor, schlechter kann es ja nicht werden.“

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