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APA-Artikel 11. September 2014

Hohe Sensibilität für Erste Hilfe bei Jugendlichen

Das Österreichische Rote Kreuz will mit der Kampagne "Get social!" junge Menschen motivieren, sich noch mehr für andere einzusetzen und zu engagieren. Ein Schwerpunkt dabei ist Erste Hilfe.

In einer aktuellen Studie wurden verschiedene Themen bei jungen Menschen (15 bis 29-Jährige) abgefragt. Die Bereitschaft, anderen zu helfen und Freunde oder Familienmitglieder zu unterstützen, liegt bei 93 Prozent. "Besonders erfreulich ist, dass junge Menschen eine hohe Sensibilität für Erste Hilfe haben: rund drei Viertel geben an, dass sie im Notfall Erste Hilfe leisten würden", sagt Rotkreuz-Chefarzt Dr. Wolfgang Schreiber anlässlich des Welttags der Ersten Hilfe am 13. September. Besonders wichtig sei es, Erste Hilfe bereits im Kindesalter zu erlernen.

Rund 100.000 Kinder und Jugendliche machen jährlich in der Schule einen Erste-Hilfe-Kurs, die Hälfte bereits in der Volksschule. "Erste Hilfe ist im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht. Man kann nicht früh genug anfangen, zu lernen, wie man Leben rettet", sagt Schreiber. Daher fordert das Rote Kreuz, dass Erste Hilfe stärker in den Lehrplänen von Schulen verankert wird.

Erwachsenen empfiehlt der Chefarzt ihr Erste-Hilfe-Wissen regelmäßig aufzufrischen. Fixer Bestandteil von Erste-Hilfe-Kursen ist auch die Anwendung von Defibrillatoren. "Ein Defibrillator - kurz Defi - kann Leben retten", sagt Schreiber. "Auch beim Einsatz dieses Geräts gilt: man kann nichts falsch machen." Damit sich noch mehr Menschen damit auseinandersetzen, wo ein "Defi" in ihrer Nähe ist, hat das Rote Kreuz jetzt eine "Defi-Challenge" gestartet: Einen Defi finden, ein Selfie machen und bis 15. September öffentlich auf Facebook, Twitter oder Instagram mit dem Hashtag #getsocial posten. Alle Infos auf www.helpstars.at/getsocial.

Alle Informationen zur Jugendkampagne finden Sie unter www.roteskreuz.at/getsocial

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/163/aom

apa.at

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