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APA-Artikel 10. September 2014

Krankenhaus Nord: Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur

Am Mittwoch, dem 10. September, begann mit dem Spatenstich zum Umbau der Schnellbahn-Haltestelle Brünner Straße ein wichtiger Schritt zur Modernisierung der Floridsdorfer Verkehrsinfrastruktur rund um das neu entstehende Krankenhaus Nord. Am Spatenstich beteiligt waren die Vizebürgermeisterin der Stadt Wien, Renate Brauner, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke, Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely, der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Georg Papai sowie der Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur AG, Franz Bauer.

"Das Krankenhaus Nord ist ein wesentlicher Eckpfeiler des Wiener Spitalskonzeptes 2030. An die 2.500 Menschen werden künftig dort tätig sein. Dazu kommen Patientinnen und Patienten genauso wie Besucherinnen und Besucher oder Anrainerinnen und Anrainer, die die attraktive Ladenpassage nutzen wollen. Für sie alle modernisieren wir nun gemeinsam mit den ÖBB die Verkehrsinfrastruktur. Darüber hinaus werden Teile der Brünner Straße modernisiert und auch das Wiener Radwegenetz rund ums Krankenhaus wird ausgebaut. So werden die Wienerinnen und Wiener im wahrsten Sinne des Wortes den bestmöglichen Zugang zu Spitzenmedizin haben", so Wehsely.

Die Wiener Öffi-Stadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner zeigte sich erfreut über den Umbau, der ja auch zu einem Teil von der Stadt Wien finanziert wird, und stellte zudem eine Intervallverdichtung der S-Bahn-Verbindung zum neuen Spital in Aussicht: "Damit das Spital optimal von den Öffis versorgt wird, verdichten wir die Intervalle der S3 ab der Fertigstellung des Krankenhauses Nord auf einen Viertelstundentakt. Damit erreicht man das neue Spital etwa vom Praterstern in 10 Minuten oder von Wien Mitte in 15 Minuten. Zusätzlich stehen BesucherInnen des Krankenhauses auch die Straßenbahnlinien 30 und 31 zur Verfügung."

Künftig rund 46.000 stationäre Aufnahmen im neuen Krankenhaus Nord

Jährlich werden im Krankenhaus Nord 46.000 stationäre Aufnahmen sowie 250.000 Ambulanzbesuche erwartet. Da täglich tausende Menschen ein- und ausgehen werden, bedarf es auch einer entsprechenden Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur. So führt das Projekt auch zum Umbau der S-Bahn-Haltestelle in der Brünner Straße, um den zukünftigen Patientinnen und Patienten, sowie deren Besuchern und Besucherinnen einen direkten, barrierefreien Zugang zu ermöglichen. Dadurch wird eine problemlose An- und Abreise mit der S-Bahn sichergestellt.

"Das Krankenhaus Nord setzt einen wichtigen Impuls für Floridsdorf und führt zu einer deutlichen Aufwertung des stark wachsenden Bezirks. Durch den Umbau der S-Bahn-Station sowie etliche andere Infrastrukturmaßnahmen rund um das künftige Spital, wird noch besser auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten und deren Besucherinnen und Besucher eingegangen", freut sich Bezirksvorsteher Georg Papai.

Infrastrukturmaßnahmen begleiten Spitzenmedizin

Neben der Verkehrsinfrastruktur wird am Gelände des Krankenhauses Nord auch eine verbesserte Nahversorgung gewährleistet, da verschiedene Geschäfte angesiedelt werden. Innerhalb der Ladenpassage gibt es einen Branchenmix - von einer öffentlichen Apotheke über die Buchhandlung bis hin zu einem Supermarkt mit erweiterten Öffnungszeiten wird einiges vertreten sein. Zudem wird es am Krankenhaus Nord-Gelände zahlreiche Gesundheitsförderungsangebote und Services, wie beispielsweise das Frauengesundheitszentrum mit einem breiten Kurs-, Informations- und Beratungsprogramm geben. Davon profitieren nicht nur die KH Nord-Besucherinnen und Besucher, sondern auch Anrainer und Anrainerinnen.

Auch innerhalb des KH Nord wird auf möglichst kurze Wege und gute Orientierbarkeit geachtet, wie auch auf eine räumlich sinnvolle Nähe medizinisch verwandter Bereiche. Durch den Fächermix (Herz-Thorax, Lunge, Mutter-Kind, Orthopädie/Unfall) als auch die architektonischen Lösungen wie beispielsweise das OP- und Notfallzentrum, ermöglicht das Krankenhaus Nord eine neue Qualität der medizinischen Versorgung.

Weitere Infos zum Krankehaus Nord: www.wienkav.at/krankenhausnord

Rückfragehinweis: Ferdinand Pay, Mediensprecher Vizebürgermeisterin Renate Brauner, Tel.: 01/4000 81845, E-Mail:

Christine Stockhammer, Mediensprecherin StRin Sonja Wehsely, Telefon: 01/4000-81231, E-Mail:

Birgit Wachet, Pressesprecherin, Wiener Krankenanstaltenverbund, Telefon: 01/40409/70055, E-Mail:

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174/aom

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