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APA-Artikel 8. September 2014

Ebola - Oberhauser sieht Österreich "sehr gut" gerüstet

Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) sieht Österreich gegen etwaige Ebola-Krankheitsfälle "sehr gut" gerüstet. Im APA-Interview verwies Oberhauser darauf, dass es wöchentliche Telefonkonferenzen des Ministeriums mit dem Flughafen, Austro Control und den Gesundheitsbehörden gebe. Darüber hinaus existiere ein "klarer Notfallplan".

Für den Fall, dass ein Flugzeug einen Ebola-Verdachtsfall meldet, werden nicht nur die Mitreisenden informiert und betreut, sondern in Schwechat ein Notfall-Gate eingerichtet und der Patient isoliert. Es sei auch klar geregelt, in welches Spital der Patient auf eine Isolierstation kommt - in Wien ist es das Kaiser Franz Josef-Spital. Für Bluttests steht die AGES zur Verfügung, und im Falle eines hohen Risikos gehe eine Kontrolluntersuchung an das WHO-Labor nach Hamburg.

Bezüglich der Ansteckung hält Oberhauser Ebola für "weit weniger riskant" als etwa die Grippe. Bei letzterer sei die Pandemiegefahr größer.

apa.at

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