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APA-Artikel 8. September 2014

Ärztemangel - Ärztekammer fordert Orientierung am EU-Ausland

Die Österreichische Ärztekammer hat am Sonntag einmal mehr auf den drohenden Ärztemangel hingewiesen. Sie forderte in einer Aussendung, dass die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen für Ärzte verbessert und an jene der bevorzugten Migrationsländer angepasst werden. ÖÄK-Präsident Artur Wechselberger pochte auf eine offensive Stellenpolitik, um eine weitere Abwanderung zu verhindern.

In Österreich ausgebildete Ärzte ziehen zu lassen, sei aus wirtschaftlichen Grünen "kontraproduktiv". "Österreich steht im internationalen Wettbewerb. Die Einrichtungen im heimischen Gesundheitssystem müssen sich mit dem Ausland messen", verwies Wechselberger auf die Ausbildung, die Arbeitssituation für die Spitalsärzteschaft und die Rahmenbedingungen in den Ordinationen. Es sei alles zu unternehmen, das Arbeitsumfeld attraktiver zu gestalten, so der Kammerpräsident.

apa.at

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