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APA-Artikel 5. September 2014

AOK: Krankenhäusern mit schlechter Behandlung Aufträge entziehen

Der AOK-Bundesverband hat erneut kritisiert, dass Krankenhäusern mit "dauerhaft schlechten Behandlungsergebnissen" der Versorgungsauftrag nicht entzogen werden kann. Zudem gebe es für Krankenhäuser zu wenig Anreize, sich in Behandlungszentren zu spezialisieren, erklärte der Geschäftsführende Vorstand des Verbandes, Uwe Deh, (Freitag) in Berlin.

Man wisse längst, dass sich die Qualität der Behandlungsergebnisse bessere, wenn ein bestimmter Eingriff in einer Klinik öfter durchgeführt werde. Zudem kritisierte Deh, dass sich die Krankenhausplanung immer noch am aktuellen Angebot und nicht am tatsächlichen Versorgungsbedarf der Patienten orientiere.

An diesem Montag kommt erneut eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern zusammen, um über eine Krankenhausreform zu beraten. Im Zuge der Reform soll ein Qualitätsinstitut eingerichtet werden, das ein Verfahren zur Qualitätsmessung und Information über den Behandlungserfolg in deutschen Krankenhäusern schaffen soll. Deh sagte dazu, Daten und Instrumente hierfür lägen für einige wichtige Behandlungsbereiche längst vor.

apa.at

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