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APA-Artikel 5. September 2014

Oberhauser: Suizid darf nicht tabuisiert werden

Im September 2012 wurde anlässlich des Weltsuizidpräventionstages, der jährlich am 10. September begangen wird, vom Bundesministerium für Gesundheit das österreichische Suizidpräventionsprogramm SUPRA präsentiert. Im gleichen Jahr wurde an der Gesundheit Österreich GmbH die SUPRA - Kontaktstelle für Suizidprävention eingerichtet, welche die Umsetzung des Programmes unterstützen soll.

"Man darf das Thema Suizid nicht tabuisieren, sondern muß sich mit den Umständen befassen. Nur dann können die richtigen Maßnahmen zur Suizidprävention gesetzt werden", hält Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser fest. "Der Anfang 2014 erschienene Basisbericht Suizid und Suizidprävention in Österreich ist eine wichtige Grundlage dafür" so Oberhauser weiter. Der Bericht bietet neben Daten und Fakten zu Suiziden auch erstmals eine Sammlung der Österreichischen Präventionslandschaft und ist auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit abrufbar.

Im Zentrum der am 5. September 2014 im Bundesministerium für Gesundheit stattfindenden SUPRA Vernetzungstagung "Suizidprävention in Österreich - Status quo und Perspektiven" stehen das SUPRA-Konzept sowie die bisherigen und zukünftigen Umsetzungsschritte. Neben einer Bestandsaufnahme der Lage soll die Tagung auch der Vernetzung der Akteurinnen und Akteure sowie der Entwicklung von Zukunftsperspektiven der Suizidprävention in Österreich dienen.

Der Welttag der Suizidprävention wurde 2003 von der International Association for Suicide Prevention (IASP) und der Weltgesundheitsorganisation WHO ins Leben gerufen und wird jährlich am 10. September begangen. Begründung der WHO für diesen Tag war, dass Suizid eines der größten Gesundheitsprobleme der Welt darstellt.

Rückfragehinweis: Bundesministerium für Gesundheit, Sabine Leidinger, Pressesprecherin, Tel.: +43/1/71100-4506, mailto: , http://www.bmg.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/52/aom

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