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APA-Artikel 1. September 2014

Regierung: Oberhauser will gut auf Gesundheitsressort aufpassen

Die neue Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) hat am Montag versprochen, auf das von ihrem Vorgänger Alois Stöger übernommene Ressort "gut aufzupassen". Einig seien sich beide darin, "mit Zähnen und Klauen" für ein solidarisches Gesundheitswesen einzutreten, erklärte Oberhauser bei der Amtsübergabe im Ministerbüro.

Stöger überreichte Oberhauser nicht nur den Schlüssel zu seinem Büro sondern er steckte ihr auch gleich das Logo des Gesundheitsministeriums an. Außerdem übergab er ihr ein Buch von Franz Kreuzer, einem der Vorgänger als Gesundheitsminister, über Viktor Adler, einem Gründer der Arbeiterbewegung. Dieser habe schon sehr früh erkannt, dass man an den Verhältnissen, in denen Menschen leben, etwas verändern müsse, wenn man die Gesundheit der Menschen verbessern wolle. Er selbst habe ein paar Schritte in diese Richtung gesetzt - "du wirst noch viele weitere setzen", gab Stöger seiner Nachfolgerin mit auf den Weg. Er wünschte ihr Energie, Kraft und Ausdauer, um mit der Komplexität des Gesundheitswesens umzugehen, um die beschlossene Gesundheitsreform umsetzen zu können. Gleichzeitig verwies er darauf, dass Oberhauser schon in den letzten fünfeinhalb Jahren die von seinem Ressort ausgearbeiteten Reformen mitgetragen habe.

Vor Journalisten kündigte Oberhauser an, dass sie in ihrer Amtszeit ein umfangreiches Nichtraucherschutzgesetz umsetzen wolle. Als nächsten Schritt will sie darüber mit der Wirtschaft Gespräche aufnehmen. Als weitere große Projekte nannte sie die weitere Umsetzung der Gesundheitsreform, die elektronische Gesundheitsakte (ELGA) sowie die Stärkung der Prävention.

apa.at

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