zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 29. August 2014

Kassenärztliche Bundesvereinigung zufrieden mit Abschluss

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat sich mit dem diesjährigen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2015 grundsätzlich zufrieden gezeigt. KBV-Chef Andreas Gassen sagte am Donnerstag in Berlin, es sei ein Abschluss, der mit 850 Millionen Euro zusätzlich "im normalen Rahmen liegt". Das sei mehr als das Ergebnis für 2014 und fast so viel wie das für 2013. Er zeigte sich zuversichtlich, dass bei den anstehenden Verhandlungen der regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) noch nachgebessert werden könne.

Gassen, der die Verhandlungen zum ersten Mal leitete, hob besonders die Erhöhung des sogenannten Orientierungspunktwerts um 1,4 Prozent auf 10,27 Cent hervor. Den einzelnen Behandlungen werden Punktwerte zugeteilt. Wie viel Geld ein Punkt wert sein soll, ist der Orientierungswert, der bisher bei 10,13 Cent pro Punkt liegt. Gassen sagte, dies sei der deutlichste Anstieg der vergangenen Jahres.

Mit den 132 Millionen Euro für die fachärztliche Grundversorgung sowie eben so viel für Leistungen qualifizierter Praxisassistenten von Hausärzten sei ein Schritt aus der Budgetierung gelungen.

Der KBV-Chef war mit dem Hinweis auf eine Unterfinanzierung von insgesamt fünf Milliarden Euro in die Verhandlungen gegangen und hatte diese mit den Budgetbegrenzungen und einer erforderlichen Anhebung der Ärzte-Vergütungen begründet. Die Verhandlungen waren überraschend nach zwei Runden beendet worden.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben