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APA-Artikel 26. August 2014

Modernisierung der Pflege in Wien schreitet zügig voran

Mit dem Pflegewohnhaus Baumgarten ist jetzt bereits das sechste neue Pflegewohnhaus des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV) mit 326 Plätzen in Betrieb. Die BewohnerInnen sind vor wenigen Wochen in die zwölf Pflegewohnbereiche für Kurz- und Langzeitpflege eingezogen und haben sich mittlerweile gut eingelebt. Bürgermeister Michael Häupl erklärte anlässlich der Eröffnung des Pflegewohnhauses Baumgarten: "Die Stadt bietet älteren Wienerinnen und Wienern Pflege auf höchstem Niveau - persönlich und professionell in modernen Häusern zum Wohlfühlen. Das gibt Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen Sicherheit."

Für Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely ist das Pflegewohnhaus Baumgarten ein Beispiel für den Übergang in die neue Zeit der Pflege im Zuge des Wiener Geriatriekonzepts: "Gerade der Standort Baumgarten hat eine lange Tradition in der Pflege. Die hervorragende Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird jetzt im neuen Pflegewohnhaus fortgeführt und durch die freundliche Atmosphäre des Hauses unterstützt." Für die BewohnerInnen stehen ausschließlich Ein- und Zweibettzimmer zur Verfügung. Die Zimmer verfügen über barrierefrei gestaltete Loggien, die auch mit einem Pflegebett befahrbar sind.

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig hebt die Verantwortung gegenüber der älteren Generation hervor: "Daher unterstützt die Stadt Wien über Wohnbauförderungsmittel den Ausbau von Wohnformen, die den unterschiedlichen Wohnbedürfnissen von Seniorinnen und Senioren gerecht werden. Dazu zählt ein vielfältiges und leistbares

"Der Standort Baumgarten hat durch dieses eindrucksvolle und moderne Pflegewohnhaus an Attraktivität und Bedeutung gewonnen", erklärte Andrea Kalchbrenner, Bezirksvorsteherin von Penzing, anlässlich der Eröffnung. Und Roland Paukner, Direktor der Geriatriezentren und Pflegewohnhäuser der Stadt Wien, erläutert: "Das neue Haus erhöht die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner. Die Wohnbereiche sind überschaubar angelegt. Zusätzlich zur Pflege können wir im Haus zahlreiche Behandlungen und Therapien für pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner unserer Häuser anbieten."

Das Pflegewohnhaus Baumgarten verfügt über Behandlungs- und Therapieräume, die den BewohnerInnen aller Pflegewohnhäuser des KAV zur Verfügung stehen. Dieses Angebot gewährleistet eine dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechende medizinische, therapeutische und pflegerische Betreuung für chronisch erkrankte, multimorbide und pflegebedürftige BewohnerInnen. Im Haus stehen drei Bereiche für Kurzeitpflege, sieben Bereiche für Langzeitbetreuung sowie zwei Bereiche für an Demenz erkrankte BewohnerInnen zur Verfügung. In jedem der zwölf Bereiche werden zwei bis drei Tagesräume errichtet.'Marktplatzzonen' auf den Gängen machen den täglichen Ablauf erlebbar.

Das neue Haus wird auch ein Tageszentrum für SeniorInnen des Fonds Soziales Wien (FSW) beherbergen, in dem bis zu 50 Menschen tagsüber professionell betreut werden können, während ihr pflegenden Angehörigen Zeit für sich haben. Gemeinschaftsräume, ein Veranstaltungssaal, Geschäfte und Dienstleistungsbereiche im Eingangsbereich runden das breite Angebot des neuen Pflegewohnhauses Baumgarten ab.

Zwtl.: Gut aufgehoben in jeder Lebensphase

Mit dem Geriatriekonzept reagiert die Stadt Wien auf die Herausforderung einer immer älter werdenden Gesellschaft: Insgesamt werden zwischen 2007 und 2015 36 Pflegewohnhäuser und Pensionistenwohnhäuser neu errichtet, saniert oder modernisiert. Wohnortnahe Betreuung, hoher Wohnkomfort und professionelle Pflege und Betreuung sorgen dafür, dass Menschen in dieser Stadt gut betreut werden. Die Stadt Wien bietet bzw. fördert rund 18.000 Pflege- und Wohnplätze in insgesamt 91 Häusern und Einrichtungen für betagte und pflegebedürftige Wienerinnen und Wiener. Elf Wohn- und Pflegehäuser des KAV, 31 Häuser zum Leben und 49 private Wohn- und Pflegehäuser von 29 verschiedenen Betreibern bieten beste Qualität.

Pressefotos von der Eröffnung werden in Kürze unter www.wien.gv.at/pressebilder zur Verfügung stehen.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174/aom

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