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APA-Artikel 25. August 2014

Ärztekammer begrüßt Sabine Oberhauser als neue Gesundheitsministerin

Für Wiens Ärztekammerpräsidenten Thomas Szekeres steht mit Sabine Oberhauser in Zukunft eine "kompetente, erfahrene und kluge Persönlichkeit" an der Spitze des Gesundheitsressorts. Oberhauser übernähme kein leichtes Amt, "aber ich bin überzeugt, dass sie dank ihres politischen Gespürs und ihres Wissens um die Medizin und das Gesundheitssystem im Gesamten die neue Herausforderung im Sinne einer bestmöglichen Gesundheitsversorgung optimal wird meistern können", ist Szekeres überzeugt. ****

Oberhauser habe im Rahmen ihrer vielen politischen Funktionen, und insbesondere zuletzt als ÖGB-Vizechefin, eindrucksvoll bewiesen, dass sie das "Ohr stets bei den Menschen" habe und deren Anliegen nie aus den Augen verliere. Gerade diese Eigenschaft mache sie auch zu einer idealen Gesundheitsministerin.

Speziell die Gesundheitspolitik müsse den Menschen wieder mehr in den Mittelpunkt rücken. Szekeres: "Ich habe schon den Eindruck, dass bei den bislang initiierten Reformschritten eher Technokraten und Verwalter am Werk waren, nicht aber Experten, die das System auch von innen her kennen." Eine Gesundheitspolitik aber, die sich nur an Zahlen und Benchmarking orientiere, gehe an den berechtigten Anliegen und Wünschen der Patienten vorbei.

Von der neuen Gesundheitsministerin erwartet sich Szekeres tief greifende Impulse vor allem im Bereich der Prävention, des notwendigen Ausbaus der Pflege sowie der nachhaltigen Absicherung eines solidarisch aufgebauten Gesundheitssystems in Österreich. Die Ärzteschaft jedenfalls werde sich in alle Reformschritte "mit Freude und großem Engagement" einbringen, so Szekeres abschließend. (hpp)

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