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APA-Artikel 8. August 2014

Babys fehlbehandelt? Klinikum Bayreuth beruft Sondersitzung ein

Wegen der mutmaßlichen Fehlbehandlungen von Neugeborenen am Klinikum Bayreuth will der Aufsichtsrat kommende Woche über mögliche Konsequenzen beraten. Dies teilte ein Stadtsprecher am Donnerstag mit. Die Sondersitzung werde am kommenden Dienstag stattfinden.

Kripobeamte hatten im Bayreuther Klinikum nach einer anonymen Anzeige Behandlungsunterlagen sichergestellt. Laut Staatsanwaltschaft geht es um vier Fälle zwischen 2008 und 2011. Ein Baby soll gestorben sein, weil es falsch behandelt wurde. In drei weiteren Fällen sollen Neugeborene schwerwiegende Dauerschäden davon getragen haben.

Am Mittwoch war der Aufsichtsrat zu einer ersten Sitzung zusammengekommen. In der gut siebenstündigen Zusammenkunft sei es eingehend um die Vorwürfe gegen das Klinikum Bayreuth gegangen, heißt es in einer Mitteilung. An der Sitzung nahmen neben der Geschäftsführung auch der ärztliche Direktor, betroffene Chefärzte, die Pflegedienstleitung sowie Vertreter des Betriebsrats teil. Details nannten Klinik und Stadt aber nicht.

apa.at

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