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APA-Artikel 6. August 2014

Medizin-Aufnahme: EMS-Test in Schweiz wird wegen Datenleck korrigiert

Panne beim bis 2012 auch in Wien und Innsbruck eingesetzten Eignungstest für das Medizinstudium (EMS) in der Schweiz: Weil einige Fragen schon vor der Prüfung im Umlauf gewesen sind, müssen die Ergebnisse des Tests korrigiert werden. Die 14 von insgesamt 198 Fragen, die im Voraus bekannt geworden waren, werden nicht in die Bewertung einbezogen, um gleiche Bedingungen herzustellen.

Laut Schweizerischer Universitätskonferenz (SUK), Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) und Zentrum für Testentwicklung der Universität Freiburg (ZTD) sei die Korrektur nur eine Sicherheitsmaßnahme: Es seien keine statistisch relevanten Auswirkungen der Vorkenntnisse einzelner Aufgaben auf die Testresultate 2014 nachgewiesen worden.

Für jene Kandidatinnen und Kandidaten, die theoretisch auf der Basis sämtlicher 198 Fragen zum Medizinstudium zugelassen worden wären, sei die Neukorrektur zudem nicht unfair, wie die drei Stellen betonten. Denn geeignete Studienwerber beantworteten üblicherweise alle Fragen richtig, nicht nur die vorher bekannten.

Die CRUS war durch einen anonymen Brief, den sie rund zwei Wochen nach dem Test erhalten hat, auf die Unregelmäßigkeiten aufmerksam geworden. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass die 14 Fragen während einer früheren Testsession gestohlen worden sind. Die Ermittlungen dazu laufen.

apa.at

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