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APA-Artikel 1. August 2014

Mückstein: Beste medizinische Betreuung bei Schwangerschaftsabbruch österreichweit sichern

"Nach mehr als 40 Jahren Fristenlösung sollte es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass Frauen in ganz Österreich ein Recht erhalten, einen Schwangerschaftsabbruch im öffentlichen Krankenhaus durchzuführen", meint die Gesundheitssprecherin der Grünen, Eva Mückstein, und weiter: "Ich unterstütze den Vorstoß des Gesundheitsministers nach flächendeckender Versorgung in den öffentlichen Spitälern und finde es empörend, dass sich die Krankenanstaltenverbände Tirol und Vorarlberg in einer ewig gestrigen und frauenverachtenden Haltung einzementieren."

Wenn sich Frauen für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, stehen ihnen jegliche Hilfestellung und die bestmögliche medizinische Versorgung zu. Frauen sollten in ihrem Selbstbestimmungsrecht gestärkt werden, damit sie eine solche Entscheidung so einfach und so risikofrei wie möglich umsetzen können. "Wenn der Schwangerschaftsabbruch stattdessen mit Hürden in Form von Privatzahlungen und langen Anfahrtswegen verbunden ist und Frauen sich mit einem Abtreibungswunsch nicht selbstverständlich auch in öffentlichen Spitälern zeigen dürfen, bringt man Frauen in Notlagen und zwingt sie in die Beschämung und Anonymität. Das ist eine rückschrittliche Haltung, die in einer offenen, pluralistischen Gesellschaft keinen Platz mehr haben sollte", ist Eva Mückstein überzeugt.

Rückfragehinweis: Grüner Klub im Parlament, Tel.: +43-1 40110-6697, mailto:

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/100/aom

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