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APA-Artikel 28. Juli 2014

Stronach/Franz: Abtreibung kann immer nur die zweitbeste Lösung sein

Für Team Stronach Gesundheitssprecher Marcus Franz ist die Forderung von SP-Gesundheitsmininster Stöger, demzufolge ein Schwangerschaftsabbruch auch bald in allen österreichischen Krankenhäusern möglich sein soll, ein äußerst sensibles Thema.

"Die meisten Frauen entscheiden sich aus einer Notsituation gegen das Kind und für die Abtreibung. Aus meiner Sicht ist daher eine intensive Motivforschung sinnvoll und mitunter auch lebensrettend - denn unterschiedliche Motive brauchen auch unterschiedliche Zugänge. Abtreibung kann immer nur die zweitbeste Lösung sein." Deswegen fordert Franz in punkto Schwangerschaftsabbruch noch mehr Aufklärung. Leider fehlen in Österreich noch immer Zahlen und Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen. "Familiäre Nöte, finanzielle, karrierebedingte Gründe - es gibt unterschiedliche Notsituationen für Schwangere", so Franz. Zudem kritisiert Franz, "dass Österreich international nachhinkt, was die Statistiken und die Motiv-Forschung betrifft."

"Wir brauchen endlich transparente Daten und eine objektive Herangehensweise an das Tabu-Thema Abtreibung. Wenn die Motive bekannt sind, dann ist auch Hilfe möglich", erklärt der Mandatar. Franz weiter: "Wir vom Team Stronach werden einer Abtreibung auf Krankenschein, so wie das zwischen den Zeilen gefordert, wird niemals zustimmen und werden solche menschenverachtenden Ansätze auch mit allen legitimen Mitteln bekämpfen. Ein ungeborenes Kind ist keine Krankheit und daher ist alleine die Andeutung, eine flächendeckende "gratis-Abtreibung" haben zu wollen, auf das Schärfste zu verurteilen." Das Team Stronach setze sich jedenfalls im Sinne der Frauen und der Ungeborenen intensiv für eine Verbesserung der Gesamtsituation ein, und will die Optionen für Frauen noch weiter vermehren.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/15673/aom

apa.at

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