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APA-Artikel 28. Juli 2014

D: E-Health-Rat soll digitalen Austausch im Gesundheitsbereich antreiben

Ein unabhängiger Expertenrat sollte den digitalen Informationsaustausch im deutschen Gesundheitssektor voranbringen - das hat eine Studie des Bundesgesundheitsministeriums ergeben. Die Ergebnisse der umfangreichen Untersuchung mit dem Titel "Planungsstudie Interoperabilität" liegen der Nachrichtenagentur dpa in Berlin vor.

Der neue E-Health-Rat soll demnach bei der Gematik angesiedelt werden, einer Gesellschaft von Ärzten, Kliniken, Krankenkassen und Apotheken, die auch die elektronische Gesundheitskarte und die dahinterstehende Telematik-Infrastruktur plant.

Kern der Bemühungen ist es, den Austausch von Informationen zwischen den heute rund 200 unterschiedlichen Informationstechnologie-Systemen bei Ärzten und Kliniken sicherzustellen. Die Bundesregierung und die Organisationen des Gesundheitswesens hätten sich auf entsprechende Schritte verständigt, hieß es. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sagte: "Von modernen Technologien können Patienten enorm profitieren." Durch das Telemonitoring könnten etwa ältere Menschen länger zu Hause im vertrauten Umfeld leben, während der behandelnde Arzt die Gesundheitswerte im Blick habe.

apa.at

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