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APA-Artikel 8. Juli 2014

Tiroler Landesregierung plant neue Kinder- und Jugendpsychiatrie

Die Tiroler Landesregierung plant am Landeskrankenhaus Hall eine neue Kinder- und Jugendpsychiatrie zu errichten. Dies kündigte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) am Dienstag bei der Regierungspressekonferenz an. In dem Neubau sollen die bisherigen Einrichtungen zusammengeführt und die Betreuungsplätze verdoppelt werden, fügte er hinzu.

Die derzeit 22 Plätze sollen auf 43 aufgestockt werden. "Mit dem Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hall verdoppeln wir nicht nur die Zahl der Betten, wir schaffen auch optimale Bedingungen für die Behandlung und Betreuung", sagte Platter. Die Einrichtung soll bis 2017 fertiggestellt sein, der Vollbetrieb sei für 2020 vorgesehen.

Mit entsprechenden Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten im Außenbereich soll eine moderne und zukunftsorientierte Infrastruktur geschaffen werden, erklärte der Landeshauptmann. Ausschlaggebend für den Neubau seien die beengten Platzverhältnisse am Klinikareal in Innsbruck gewesen.

Durch die Aufstockung der Betten werde eine Versorgungslücke bei den Kindern und Jugendlichen geschlossen, sagte Platter. In den vergangenen Jahren seien auch in den Krankenhäusern Kufstein und Lienz eigene psychiatrische Abteilungen etabliert worden. Die Kosten für die neue Einrichtung in Hall werden sich laut dem Landeshauptmann auf 20 Millionen Euro belaufen.

apa.at

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