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APA-Artikel 3. Juli 2014

Ministerin Heinisch-Hosek thematisiert die Gesundheit der Frau

SPÖ-Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek möchte im Sommer die Gesundheit der Frau stärker thematisieren, gab sie am Donnerstag bei einer Pressekonferenz bekannt. Das ist auch im Hinblick auf den Nationalen Aktionsplan Frauengesundheit zu sehen, der im Regierungsabkommen verankert ist und bis Ende 2014 umgesetzt werden soll. Im Zentrum stehen junge Frauen, Frauen im Alter und im Arbeitsprozess.

"Das Thema der Gesundheit ist für alle Frauen gleichermaßen wichtig. Leider kommt die eigene Gesundheit der Frauen aber oft erst an letzter Stelle", erklärte die Ministerin ihre Motivation. Als Informationsquelle und Arbeitsunterlage wurde ein Fragebogen zum Bewusstsein und dem Umgang der Frauen mit der eigenen Gesundheit erstellt. Die Betroffenen sollen direkt, in Parks, auf Märkten und Sommerfesten in allen Bezirken Österreichs befragt werden. Um die Zielgruppe zu erreichen, möchte Heinisch-Hosek auch Sommerpicknicks veranstalten. Bei Frauen mit Migrationshintergrund gebe es derzeit noch wenig Information zu ihrem Umgang mit der Thematik. Um hier mehr involviert zu sein, werden muttersprachliche SPÖ-Politikerinnen das Gespräch mit den Frauen suchen.

Neben generellen Gesundheitsthemen und der Aufklärung von Unklarheiten zum Brustkrebsfrüherkennungsprogramms, soll auch der Umgang mit Schönheitsidealen thematisiert werden. Gerade bei jungen Mädchen im Alter von zehn bis 14 Jahren sei die Aufklärung über die Bedeutung des derzeitigen "Schönheitswahns" und dem eigenen Körperbewusstsein wichtig, so Heinisch-Hosek. Um hier den richtigen Umgang zu erlernen, sollen Workshops in Schulen veranstaltet werden.

apa.at

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