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APA-Artikel 26. Juni 2014

Gesundheitsausschuss - Keck: Tierschutzbericht zeigt, was Sozialdemokratie im Bereich Tierschutz leistet

"Der Tierschutzbericht 2011/2012 von Gesundheitsminister Alois Stöger zeigt, was die Sozialdemokratie im Bereich des Tierschutzes leistet. Nicht zufällig ist der österreichische Tierschutz ein internationales Vorbild", kommentiert SPÖ-Tierschutzsprecher, Dietmar Keck, heute, Mittwoch, den im Rahmen des Gesundheitsausschusses behandelten Bericht.

"Besonders hervorheben möchte ich die tierschutzkonforme Ausbildung von Hunden, die mit der Hundeausbildungs-Verordnung seit April 2012 in Kraft ist", betont der SPÖ-Tierschutzsprecher. Die Verordnung regelt die Grundsätze der Hundeausbildung in Österreich und die Vergabe des Gütesiegels "Tierschutz-qualifizierte Hundetrainerin" bzw. "Tierschutz-qualifizierter Hundetrainer". "Auch die Verleihung eines bundesweiten Tierschutzpreises ist eine beispielhafte Initiative, um Menschen auszuzeichnen, die sich rund um den Tierschutz verdient gemacht haben. Im Juni 2012 wurde der Preis in der Tiergarten ORANG.erie in Wien zum zweiten Mal verliehen; im Herbst 2014 folgt die dritte Verleihung", so Keck.

Im Bericht wird außerdem die Förderung des Vereins "Tierschutz macht Schule" hervorgehoben. "Der Verein setzte wieder zahlreiche Meilensteine in den Bereichen Tierschutzbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Beratungstätigkeit und internationale Beziehungen. Es wurden Unterrichtsmaterialien zum Thema 'Pferde', ein Kindergartenmagazin zum Thema 'Hunde' und ein Hühnermagazin erstellt. Großes Medienecho hatte die Initiative 'Mensch und Tier, aber sicher!' Die Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrer als wichtige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren war ebenfalls ein Schwerpunkt", erklärt der SPÖ-Abgeordnete.

"Nicht unerwähnt bleiben darf auch die Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz, deren Einrichtung im März 2012 beschlossen wurde", so Keck. Die Fachstelle führt Bewertungen und Kennzeichnungen im Bereich Tierhaltung durch.

Ebenfalls im Tierschutzbericht erwähnt wird der mehrjährige Arbeitsplan für sämtliche Belange des Tierschutzes. Schwerpunkte waren Tierheime, Zoofachhandel, Eingriffe bei Nutztieren, Förderung des Verständnisses des Tierschutzes und der Tiertransport.

"Der im Tierschutzgesetz normierten Verpflichtung, das Verständnis der Öffentlichkeit für den Tierschutz zu wecken und zu vertiefen und tierfreundliche Haltungssysteme, wissenschaftliche Forschung sowie die Anliegen des Tierschutzes zu fördern, wurde auch in diesem Berichtszeitraum in Form zahlreicher finanzierter bzw. mitfinanzierter Projekte nachgekommen", freut sich Keck. Weiters wurden beispielsweise Förderungen für die Ausbildung und Ausrüstung der Lawinen- und Suchhunde des österreichischen Bergrettungsdienstes und für das Projekt "Professional Ethics für Amtstierärzte und -ärztinnen" getätigt. Auch der 17. Kongress über Alternativen zu Tierversuchen, die 18. und 19. Freilandtagung und das Affenrefugium in Gänserndorf wurden unterstützt.

apa.ots

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