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APA-Artikel 26. Juni 2014

Primärversorgung - Ärztekammer stimmt grundsätzlich zu

Die Österreichische Ärztekammer stimmt der neuen Primärversorgung im Gesundheitswesen grundsätzlich zu. Beim Kammertag im steirischen Loipersdorf wurde die nun vorliegende Fassung des "Konzepts zur multiprofessionellen und interdisziplinären Primärversorgung in Österreich - Das Team rund um den Hausarzt" von der Bundeskurie niedergelassene Ärzte zur Kenntnis genommen, hieß es in einer Aussendung.

"Es ist uns gelungen, die im ursprünglichen Papier enthaltenen Unzumutbarkeiten mehr oder weniger in letzter Minute herauszuverhandeln", erklärte Vizepräsident und Kurienobmann Johannes Steinhart am Donnerstag zu dem Konzept von Bund, Ländern und Sozialversicherung. Allerdings werde man die Inhalte des Beschlusses der Bundeszielsteuerungskommission am kommenden Montag (30. Juni) auf ihre Übereinstimmung mit dem vorliegenden Konzept genau prüfen.

Ebenso werde man die nun beginnenden Verhandlungen zur legistischen Umsetzung "äußerst wachsam" begleiten. Namens der Bundeskurie niedergelassene Ärzte forderte Steinhart die Verantwortlichen in Gesundheitsministerium, Ländern und Sozialversicherung auf, die Ärztekammer in Zukunft von Anfang an in Prozesse einzubinden, die auf grundlegende Änderungen im österreichischen Gesundheitssystem abzielen.

"Wir erwarten uns jetzt, dass den Worten auch Taten folgen - das heißt insbesondere: eine für Ärzte und Patienten spürbare effektive Stärkung der hausärztlichen Versorgung in allen Strukturen", so Steinhart.

apa.at

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