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APA-Artikel 26. Juni 2014

Resolution der Bundeskurie angestellte Ärzte zur Attraktivierung der Arbeitsbedingungen der österreichischen SpitalsärztInnen (2)

Immer mehr Ärztinnen und Ärzte wandern ins Ausland ab, weil sie dort bessere Arbeitsbedingungen vorfinden. Freie Stellen bleiben unbesetzt. Zunehmende Arbeitsverdichtung und Ressourcenverknappung gehören zum Alltag. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Novellierung des KA-AZG hält die Bundeskurie Angestellte Ärzte in ihrer heute gefassten Resolution die wesentlichen Eckpunkte zur Attraktivierung der Arbeitsbedingungen und zur Attraktivierung des Spitalstandorts Österreich fest:

- Attraktivierung der Ausbildung
- Forcierung der praktischen Ausbildung - Entlastung der Ärzteschaft von überbordenden Verwaltungs- und Dokumentationsaufgaben
- Mehr Zeit für Medizin und Patienten
- Rasche Herabsetzung der Arbeitszeithöchstgrenzen
- Keine Ausweitung von Rufbereitschaften
- Sinnvoller Einsatz des Personals entsprechend der Qualifikation
- Effektive Entlastung vom Zustrom zu den Ambulanzen
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Erhalt der Arbeitsfähigkeit älterer Spitalsärztinnen und -ärzte

P.S.: An Österreichs Medizinischen Universitäten beginnen jährlich über 1.300 Medizinstudentinnen und Medizinstudenten ihr Studium. Ein Drittel der Absolventinnen und Absolventen beginnt jedoch nach Abschluss des Studiums keine Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin oder Facharzt in einem österreichischen Spital. Die Träger sind hier gefordert, diese Absolventen im Land zu halten.

apa.ots

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