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APA-Artikel 26. Juni 2014

D: Apotheker planen mehr Kundenorientierung - Vergütungsreform gefordert

Apotheker wollen Patienten künftig regelmäßige Beratungsgespräche anbieten. Da könne beispielsweise ein Mal im Monat darüber gesprochen werden, wie die vom Arzt verschriebenen Medikamente wirkten, sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Apothekerverbände (ABDA), Friedemann Schmidt, der Zeitung "Welt" (Donnerstag). Er verwies auf ein am Mittwoch von dem Verband beschlossenes Strategiepapier, das eine Neuausrichtung bis zum Jahr 2030 vorsieht.

Für den Kurswechsel verlangen die Apotheker eine Reform ihrer Vergütung. "Neben der bisherigen Grundvergütung, die sich an der abgegebenen Packung orientiert, brauchen wir eine zweite Vergütungssäule", sagte Schmidt dem Blatt. Nötig sei eine Gebührentabelle ähnlich wie bei Ärzten, über die dann neue Leistungen wie die Patientengespräche abgerechnet werden könnten. Die Krankenkassen wiesen diese Forderung umgehend zurück. "Zu den Kernaufgaben eines Apothekers gehört die gute Beratung der Patienten, und dafür werden sie bereits heute gut bezahlt", sagte ein Sprecher des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung der "Welt".

apa.at

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