zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 25. Juni 2014

Primärversorgung - Ärztekammer vorsichtig optimistisch

Mit "vorsichtigem Optimismus" beurteilt Ärztekammer-Vizepräsident Johannes Steinhart die am Dienstag vom Gesundheitsministerium übermittelte neue Version des Konzepts zur Primärversorgung in Österreich. Positives Echo kam auch von der Wiener ÖVP-Gemeinderätin Ingrid Korosec im Namen des Seniorenbundes.

Es sei der Ärztekammer in den letzten Verhandlungsrunden durch intensive Überzeugungsarbeit gelungen, die "größten Zumutungen für die Versorgung im niedergelassenen Bereich aus dem Arbeitspapier herauszuverhandeln", so Steinhart in einer Aussendung. Die Inhalte bewegten sich nun "insgesamt in die richtige Richtung".

Jetzt gehe es darum, das Arbeitspapier im Detail zu prüfen, eventuelle problematische Passagen zu identifizieren und zu thematisieren, und sich mit dem Ministerium entsprechend abzustimmen, so der Kammer-Vizepräsident. "Die Bundeskurie Niedergelassene Ärzte wird sich bei ihrer Sitzung am morgigen Donnerstag ihr Urteil über dieses Arbeitspapier bilden, bei dem es immerhin um die Zukunft der Primärversorgung geht", so Steinhart.

Korosec betonte, dass sich der Seniorenbund mit seinen Forderungen durchgesetzt habe. "Wir vom Seniorenbund haben immer festgehalten: die geplanten Zentren für Primärversorgung dürfen nur zusätzlich zu den niedergelassenen (Haus-)Ärzten kommen - nicht als Ersatz. Und wir haben betont: Der Arzt muss in diesen Zentren als Selbstständiger in der Hauptverantwortung stehen - er darf nicht zum Befehlsempfänger werden."

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben