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APA-Artikel 24. Juni 2014

FP-Frigo: Wiener Spitals-Budget erreicht neues Rekorddefizit von knapp 1 Mrd. Euro

Das Wiener Spitals-Budget kracht an allen Ecken und Enden. Das Gesamtdefizit unserer Wiener Spitäler ist 2012 auf 940 Millionen Euro angestiegen und erreichte 2013 einen Rekordwert von 994 Millionen Euro. Dies obwohl Rot-Grün insgesamt 1.002 Dienstposten in der Wiener Gesundheitsversorgung gestrichen hat und Gebührenerhöhungen am laufenden Band vorgenommen wurden, kritisiert der Wiener FPÖ-Gesundheitssprecher, LAbg. Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo im Zuge der Rechnungsabschluss-Debatte und nennt einige Beispiele:

- ab 1. Jänner 2013 Erhöhung der Pflegegebühren in den Wiener öffentlichen Krankenanstalten um 2,52% und 2014 um 3,7% - Spitalskostenbeitrag 2013 um 2,8% und 2014 um weitere 1,4% - Wiener Rettung 2013 um 3,6% und 2014 um unglaubliche 11,5% - jährliche Erhöhung der Ambulatoriumsbeiträge

"Nein zur Zwei-Klassen-Medizin und Schluss mit dieser Kürzungspolitik auf Kosten der Patienten. Es muss umgehend eine Wiener Gesundheitsholding geschaffen werden, die sowohl die Spitäler als auch den niedergelassenen Bereich leistungsorientiert finanziert", fordert Frigo abschließend. 

apa.at

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