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APA-Artikel 24. Juni 2014

Schweiz: Bürgerliche Parteien bekämpfen öffentliche Krankenkasse

Die bürgerlichen Parteien stellen sich geschlossen gegen die Initiative "Für eine öffentliche Krankenkasse", über die am 28. September abgestimmt wird. Am Dienstag haben sie ihre Argumente dargelegt. Aus Sicht der Gegnerinnen und Gegner gefährdet die Initiative das Gesundheitssystem.

Die Volksinitiative "für eine öffentliche Krankenkasse" verlangt, dass die obligatorische Grundversicherung in Zukunft von einer einzigen Krankenkasse angeboten wird, einer öffentlich-rechtlichen Einrichtung.

Damit spielten die links-grünen Initianten mit dem bewährten Gesundheitssystem, kritisieren die Gegner. Sie köderten die Bevölkerung mit Versprechungen wie sinkenden Kosten. Eine glaubwürdige Begründung seien sie aber bis heute schuldig geblieben.

Die Gegner sind überzeugt, dass die Kosten mit einer öffentlichen Krankenkasse steigen statt sinken würden. Allein die Systemumstellung würde zwei Milliarden kosten. Ohne Konkurrenz um günstige Prämien würde zudem der Anreiz entfallen, möglichst effiziente Dienstleistungen anzubieten und eine gründliche Rechnungsprüfung vorzunehmen.

apa.at

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