zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 24. Juni 2014

VP-Korosec: Großbauprojekte im Gesundheitsbereich als finanzieller Mühlstein

Als "überhaupt nicht schlau" bezeichnet die Gesundheitssprecherin der ÖVP, Gemeinderätin Ingrid Korosec, die Ausgabenstrategie der Wiener Stadtregierung in der Geschäftsgruppe Gesundheit und Soziales im Zuge der Rechnungsabschlussdebatte.

"Wenn man bedenkt ,dass die Ausgaben für die Gesundheitsleistungen und auch für Soziales mit 3,5 Milliarden Euro mittlerweile etwa ein Drittel des gesamten Wiener Budgets ausmachen, dann schmerzt es mich umso mehr, wenn ich sehe, wo die Stadtregierung ungeniert das Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler mit beiden Händen ausgibt", so Korosec mit einem dezenten Hinweis auf die Kostenexplosion beim Neubau des Krankenhauses Nord. 2005 sei man unter der damaligen Gesundheitsstadträtin Renate Brauner mit einer Schätzung von 300 Millionen gestartet, mittlerweile werden von der Stadt Wien 954,9 Millionen Euro nicht mehr geleugnet. Und das Gebäude ist längst noch nicht fertig!

Es werden wohl in Summe 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro in Floridsdorf verbaut werden, das ist bei einem Spital mit 785 Betten die stolze Summe von 1,5 bzw. 1,9 Millionen Euro pro Bett. "Wien ist damit doppelt bis dreifach so teuer wie das Krankenhaus Klagenfurt bzw. vier- bis fünffach so teuer wie das etwa gleich große 2013 eröffnete Schwarzwald-Baar Klinikum in Baden-Württemberg. Rot-Grün kann einfach nicht wirtschaften und die Wienerinnen und Wiener müssen für dieses Chaos finanziell gerade stehen! Diesem Rechnungsabschluss können wir daher beim bestem Willen nicht zustimmen", so Korosec abschließend.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben