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APA-Artikel 23. Juni 2014

Bayern verlangt strengere Sprachtests für ausländische Ärzte

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) fordert strengere Sprachtests für ausländische Mediziner. "Arzt und Patient müssen sich verständigen können - und das darf nicht an Sprachbarrieren scheitern", erklärte Huml am Sonntag in München. Die Gesundheitsministerkonferenz der Länder werde sich am Donnerstag und Freitag in Hamburg damit beschäftigen. "Ziel ist ein bundesweit einheitliches Vorgehen - und kein Fleckerlteppich." Die Sprachtests sollen vor allem das Hörverstehen und die mündlichen und schriftlichen Ausdrucksweisen überprüfen.

Für Ärzte, Apotheker und Psychotherapeuten ist in Bayern wie in den meisten anderen Bundesländern bisher das sogenannte B2-Sprachniveau maßgeblich. Mediziner müssen sich demnach gut in Deutsch ausdrücken können, auch schriftlich. "Es hat sich jedoch in der Praxis gezeigt, dass Inhaber eines B2-Zertifikats oftmals nicht in der Lage sind, sich ausreichend mit Patienten und Arbeitskollegen auf Deutsch zu verständigen", kritisierte das Ministerium mit.

apa.at

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