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APA-Artikel 23. Juni 2014

Hebammen fordern per Petition mehr Unterstützung

Der Petitionsausschuss des Bundestages befasst sich am Montag (11.00 Uhr) in einer öffentlichen Sitzung mit der Situation der Hebammen in Deutschland. Die Geburtshelferinnen beklagen in einer Petition zu geringe Bezahlung und steigende Haftpflichtprämien.

Der Hintergrund: Erleiden Baby oder Mutter durch den Fehler der Hebamme Schäden, sind etwa für Therapie und Schadenersatz inzwischen oft Millionensummen fällig. Deswegen sind die Versicherungsprämien explodiert. Betroffen sind vor allem die gut 3000 freiberuflichen Hebammen, die Geburtshilfe leisten. Verbände beklagen, dass schon jetzt Mütter, die ihre Kinder zu Hause zur Welt bringen wollen, oft keine Hebamme mehr in der Nähe finden.

Der Bundestag hatte Anfang Juni beschlossen, dass die Geburtshelfer Zuschläge für die hohen Versicherungskosten bekommen sollen. Verbänden und Oppositionspolitikern reichen die Maßnahmen nicht aus.

apa.at

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