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APA-Artikel 11. Juni 2014

Ärztekammer zeichnet Journalisten aus

Die Wiener Ärztekammer hat heute, Mittwoch, an Hannelore Nöbauer (Ärzte Krone) und an Andreas Wetz (Die Presse) für ihre hervorragenden medizinischen Berichterstattungen im vergangenen Jahr zu geteilten Handen den "Pressepreis 2013 der Ärztekammer für Wien" verliehen. Die Überreichung beider Preise nahm Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres vor.

Hannelore Nöbauer ist seit Juli 2009 in der Chefredaktion des Branchenblatts Ärzte Krone tätig. Davor war die promovierte Medizinerin und ausgebildete Ärztin für Allgemeinmedizin mehrere Jahre hindurch, und meist in leitender Funktion, bei weiteren Branchenblättern, unter anderem der Ärzte Woche sowie Medizinzeitungen aus dem Universimed-Verlag.

Den Pressepreis der Ärztekammer für Wien 2013 erhielt sie für mehrere Reportagen in der Ärzte Krone, unter anderem zu den Themen freier Arztberuf, Wettstreit um Jungärzte sowie die Schwierigkeiten, qualifiziertes Gesundheitspersonal in Österreich zu finden.

Finanzierung, Datenschutz und Korruption

Der zweite Preisträger ist Andreas Wetz, der die Auszeichnung für Beiträge über die Affäre rund um die Datensammlung von IMS Health, die Erstveröffentlichung einer Studie zu angebotsinduzierten Operationen, das Rabattwesen der pharmazeutischen Industrie sowie die Versorgung des Landes mit Hausarztpraxen erhalten hat. Fast alle eingereichten Beiträge waren Titelgeschichten.

Wetz startete seine journalistische Karriere vor 14 Jahren beim Kurier. 2002 wechselte er zu Die Presse, wo er auch heute noch tätig ist. Seine redaktionellen Schwerpunkte sind die Finanzierung des österreichischen Gesundheitssystems, der Datenschutz sowie die Korruption im Gesundheitswesen. 

apa.at

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