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APA-Artikel 6. Juni 2014

Endlich Maßnahmen gegen den Lungenfachärztemangel am Klinikum Klagenfurt setzen

Auf besorgniserregende Zustände am Klinikum Klagenfurt machen der Kärntner Landesrat Gerhard Köfer und der Obmann der Team Stronach-IG im Kärntner Landtag, Abg. Hartmut Prasch, aufmerksam: "In der gesamten Einrichtung gibt es aktuell nur mehr vier Lungenfachärzte und das in einer Zeit, wo die Anzahl an Lungenerkrankungen, wie zum Beispiel die chronische Krankheit "COPD", aufgrund verschiedener Faktoren (beispielsweise die enorme Feinstaubbelastung), rapide ansteigt. Die Patientenversorgung ist am Klinikum Klagenfurt nachhaltig in Gefahr!"

Prasch verdeutlicht zusätzlich: "Das Klinikum Klagenfurt ist das einzige Kärntner Krankenhaus mit einer eigenen Lungenabteilung, diese hat die Endkompetenz für Tuberkulose-Versorgung und Karzinombehandlungen (Lungenkrebs ist die häufigste Todesursache bei Karzinomen). Die Wartefristen für Tumorabklärungen sind besorgniserregend. Es gibt im Moment am Klinikum auch keine Nachtdienste von Lungenfachärzten. Diese Dienste wurden durch Rufbereitschaften ersetzt."

Abg. Isabella Theuermann, Sozial- und Gesundheitssprecherin der Team Stronach-Fraktion im Kärntner Landtag, verlangt sofortige Maßnahmen, um dem Fachärztemangel in Kärnten entgegenzuwirken: "Die zuständige Gesundheitsreferentin Prettner ist umgehend gefordert, ihren monatelangen politischen Frühjahrs- und Sommerurlaub zu beenden und endlich gesundheitspolitische Akzente zu setzen! Der Gesundheitsstandort Kärnten muss - für Mediziner und Patienten - nachhaltig verbessert werden." Köfer und Theuermann appellieren abschließend, dass Medizinexperten und Fachärzte durch Anreizsysteme aktiv nach Kärnten geholt werden.

apa.ots

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