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APA-Artikel 4. Juni 2014

Privatklinik Goldenes Kreuz: Gläubiger nahmen Sanierungsplan an

Die Gläubiger der Wiener Privatklinik Goldenes Kreuz im Alsergrund haben sich bei der heute, Mittwoch, stattfindenden Tagsatzung auf einen Sanierungsplan geeinigt: Der Vorschlag einer Quote von 25 Prozent wurde mit großer Mehrheit angenommen, teilte die Klinik in einer Aussendung mit. Die Zukunft des Goldenen Kreuzes sei damit gesichert.

Anfang Juli soll das Verfahren endgültig abgeschlossen sein. Der kaufmännische Betrieb liege ab diesem Zeitpunkt wieder vollständig beim Management der Privatklinik. Der medizinische Betrieb sei zu keinem Zeitpunkt von der laufenden Sanierung betroffen gewesen, hieß es weiter.

Im April hatte das Goldene Kreuz ein Sanierungsverfahren angemeldet. Das Spital war mit Steuernachforderungen, Ausständen bei Dienstnehmern und Lieferanten von knapp 9,5 Millionen Euro konfrontiert. Der Hintergrund: Der Privatklinik war bereits vor einigen Jahren der Status der Gemeinnützigkeit entzogen worden. Das hatte zur Folge, dass damit verbundene Steuererleichterungen - vor allem bei der Umsatzsteuer - vom Finanzamt sieben Jahre rückwirkend zurückgefordert wurden.

apa.at

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