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APA-Artikel 28. Mai 2014

STGKK legt ausgeglichene Bilanz vor: Gewinner sind die Versicherten

Trotz unverändert schwieriger Rahmenbedingungen bewältigte die Steiermärkische Gebietskrankenkasse das Geschäftsjahr 2013 mit einer ausgeglichenen Bilanz. "Mit Augenmaß und Vernunft durch wirtschaftlich turbulente Zeiten - so könnte man die Strategie der STGKK sehr vereinfacht zusammenfassen", resümiert Obfrau Mag. Verena Nussbaum. Konkret heißt das: Das Leistungsvolumen für die rund 920.000 Anspruchsberechtigten der STGKK soll einerseits sukzessive ausgebaut, gleichzeitig aber auch für die kommenden Jahre und Jahrzehnte abgesichert werden.

Tatsächlich ist es abermals gelungen, die Summe der Versicherungsleistungen zu erhöhen - und zwar um rund 38 Millionen Euro. Insgesamt hat die STGKK für ihre Anspruchsberechtigten nahezu eineinhalb Milliarden Euro aufgewendet. Gleichzeitig konnte der ohnehin bereits extrem niedrige Verwaltungsaufwand weiter reduziert werden, er beträgt lediglich 1,81 Prozent der Gesamtaufwendungen. Der Löwenanteil der Leistungen wurde für die Bereiche Ärztliche Hilfe (rund 370 Millionen Euro) sowie Heilmittel (315 Millionen Euro) aufgewendet, größter Brocken waren mit etwa 416 Millionen Euro die Überweisungen an den Krankenanstaltenfonds.

Die Steiermärkische Gebietskrankenkasse, die noch 2009 mit einem Schuldenberg von 250 Millionen Euro konfrontiert war, ist mittlerweile aus eigener Kraft schuldenfrei und erwirtschaftete zum zweiten Mal hintereinander ein positives Betriebsergebnis. Im Geschäftsjahr 2013 war es daher möglich, den gesamten Überschuss von rund 37,6 Millionen Euro dem gesetzlich vorgeschriebenen Rücklagentopf zur Leistungsabsicherung zuzuführen.

Resümee von Obfrau Nussbaum: "Im Zusammenspiel mit der Gesundheitsreform sind die Weichen in eine gesunde Zukunft gestellt. Das gilt sowohl für die Steirerinnen und Steirer als auch für die langfristigen Perspektiven der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse."

apa.ots

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