zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 27. Mai 2014

KH Göttlicher Heiland: Erneut als "Stillfreundliches Krankenhaus" zertifiziert

Das Krankenhaus Göttlicher Heiland wurde neuerlich von Experten der WHO und der UNICEF überprüft und als stillfreundliche Geburtsklinik rezertifiziert. Die unabhängigen Experten kamen wieder klar zu dem Urteil, dass im Krankenhaus Göttlicher Heiland Stillen einen hohen Stellenwert genießt und besonders gefördert wird.

Die wichtige Bedeutung von Stillen und Körperkontakt als besten Start zwischen Mutter und Kind wird schon lange nicht mehr infrage gestellt. Bereits seit sieben Jahren ist die Geburtshilfe des Krankenhauses Göttlicher Heiland in Wien Dornbach als stillfreundliches Krankenhaus der WHO und der UNICEF zertifiziert. Insgesamt tragen in Wien nur drei Krankenhäuser diese Auszeichnung. Österreichweit sind es 13.

Hervorragende Umsetzung der Stillrichtlinien Die von der WHO herausgegebenen Stillrichtlinien werden im Krankenhaus Göttlicher Heiland effektiv und klar umgesetzt. Auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird großer Wert gelegt. Diese soll in Zukunft noch mehr gefördert werden. "Ab nächstem Jahr planen wir zweimal im Jahr IB Fortbildungen durch IBCLC-Stillberaterinnen (Anm.: International Board Certified Lactation Consultant) aus dem eigenen Team", freut sich Prim. Dr. Albert Mayer. Und Nina Pacic, die Leiterin des Hebammen-Teams, kann ebenfalls stolz auf das erhaltene Lob sein. "Besonders aufgefallen ist den Experten, dass sie in den zwei Tagen bei uns kein Fläschchen und keinen Schnuller gesehen haben. Das hat gezeigt, wie ernst wir unsere Aufgabe nehmen", fasst Pacic zusammen.

Gute Unterstützung der Mütter von Anfang an Eine stichprobenartige Befragung der Patientinnen der Geburtsabteilung hat ergeben, dass auch die frischgebackenen Mütter in der Regel sehr zufrieden sind. Sie fühlen sich gut informiert - sowohl über die wichtige Bedeutung als auch über die tägliche Praxis des Stillens. Die sogenannte "Stillinfostunde" bietet bisher noch kein anderes Krankenhaus in Wien. Bereits in der Schwangerschaft informieren hier Stillberaterinnen werdende Mütter über die Vorteile des Stillens. Außerdem wird ein Stillvorbereitungskurs im zum Krankenhaus gehörenden Haus Lena angeboten. Auch nach der Entbindung gibt es ein umfassendes Angebot: in einer Stillgruppe können sich Mütter untereinander austauschen, bei Problemen können sie sich an die Stillambulanz wenden.

Bonding und Rooming-in Unmittelbar nach der Geburt findet eine wichtige und prägende Phase bei Mutter und Kind statt, das sogenannte "Bonding". Liegt das Neugeborene unmittelbar nach der Geburt auf dem Bauch oder der Brust der Mutter im Hautkontakt, wird diese Bindungsphase optimal unterstützt. Seit Einführung des "Sectio-Bonding" im Krankenhaus Göttlicher Heiland kommt nunmehr selbst bei einem Kaiserschnitt diese wichtige Phase nicht zu kurz, da der intensive Hautkontakt zwischen Mutter und Kind gefördert wird. Mit dem 24-Stunden-Rooming-in bleiben die Babys außerdem die ganze Zeit bei ihrer Mutter und werden nur für kurze Zeit, etwa bei Untersuchungen, voneinander getrennt.

apa.ots

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben