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APA-Artikel 26. Mai 2014

Sylvia Schwarz zur Präsidentin des Obersten Sanitätsrats gewählt

Der Obersten Sanitätsrats (OSR) wählte heute mit Univ. Prof. Dr. Sylvia Schwarz die erste Frau zur Präsidentin. Bundesminister Alois Stöger: "Ich gratuliere der neu gewählten Präsidentin herzlich und wünsche ihr viel Erfolg bei ihrer Tätigkeit. Ich bin mit sicher, dass Sylvia Schwarz aufgrund ihres fundierten Fachwissens und ihrer langjährigen Erfahrung im Obersten Sanitätsrats hervorragend für diese Funktion geeignet ist." Als Vizepräsidenten wurden Univ.-Prof. Dr. Josef Smolle und Univ.-Prof. Dr. Arnold Pollak gewählt.

Schwarz ist 1956 in Wien geboren und promovierte 1971 an der Medizinischen Universität Wien. 1977 beendete sie ihre Facharztausbildung für Anästhesiologie und Intensivmedizin und lehrt seit 1985 auf diesem Gebiet. Im Krankenhaus Hietzing steht sie der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin vor. 1990 wurde Schwarz der Titel der Außerordentlichen Universitätsprofessorin verliehen. Im Jahr 2010 erfolgte die Ernennung zur interimistische ärztliche Direktorin des Krankenhaus Nord. Durch ihre zahlreichen Forschungsaufenthalte in den Niederlanden und den USA bringt Schwarz auch internationale Erfahrung mit.

Der Oberste Sanitätsrat ist das unabhängige Beratungsgremium des Bundesministerium für Gesundheit zu grundlegenden Fragen der medizinischen Wissenschaft. Er erstellt Gutachten und spricht Empfehlungen aus, wie zum Beispiel jene über Mobilfunksicherheit oder empfohlene Impfungen. Der OSR besteht aus 32 ehrenamtlichen Mitgliedern, die für eine Funktionsperiode von drei Jahren bestellt werden.

apa.at

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