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APA-Artikel 19. Mai 2014

Ärzte und Apotheker sollen intensiver vor Schlafmittelsucht warnen

Im Kampf gegen Schlafmittelsucht sollen Ärzte und Apotheker ihre Patienten und Kunden intensiver beraten und betreuen. Vor allem ältere Menschen müssten in der Apotheke auf die Risiken dieser Medikamente angesprochen werden, forderten Experten der Bundesapothekerkammer am Montag in Berlin.

Abhängige erkennen ihre Sucht oft nicht und kommen alleine nicht von den Mitteln los. In Deutschland sind nach Schätzungen bis zu 1,2 Millionen Menschen von benzodiazepinhaltigen Schlaf- und Beruhigungsmitteln abhängig.

Einer neuen Studie zufolge schaffen viele Süchtige den Absprung, wenn sie intensiv betreut werden. Bei dem Versuch wurden 102 schlafmittelabhängige Patienten von einem Team aus Arzt und Apotheker zu einem ambulanten Entzug motiviert und dabei beraten. Rund die Hälfte der Teilnehmer konnte nach Ablauf des Projekts auf Arzneien aus der Gruppe der Benzodiazepine verzichten.

apa.at

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