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APA-Artikel 19. Mai 2014

FPÖ-Belakowitsch-Jenewein zu Mammografie-Programm: Zurück an den Start, Herr Minister!

"Die Änderungen beim Mammografie-Programm sind in doppelter Hinsicht ein klassischer Stöger-Murks: Erstens bekommen nicht alle den gleichen, unkomplizierten Zugang zum Programm. Es sollten aber Frauen aller Altersgruppen jederzeit am Screening-Programm teilnehmen dürfen, die E-Card sollte für alle als Berechtigung genügen. Zweitens setzt sich der Pfusch bei der Befundübermittlung fort. Nicht der Vertrauensarzt - üblicherweise der Gynäkologe -, sondern der Radiologe erhält den Befund", kritisiert heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin und Obfrau des Gesundheitsausschusses, NAbg. Dr. Dagmar.

All die Unsicherheiten, die in Zusammenhang mit der Befundübermittlung - Stichwort Datenschutz und Haftung - auftauchen, hätte man im Vorfeld abklären müssen - bei einigermaßen vorausschauendem Handeln. Genau daran scheitere es aber beim SPÖ-Gesundheitsminister. Die wenigsten Frauen hätten einen Radiologen ihres Vertrauens, allerdings einen Frauenarzt ihres Vertrauens, der bei der Mammografie auch angeben werden müsse. "Man könnte ja die Frau fragen, ob bzw. mit welchem Arzt sie den Befund besprechen will. Gibt es keinen, muss es eben der Radiologe sein, mit dem der Befund besprochen wird!", so Belakowitsch-Jenewein.

"SPÖ-Gesundheitsminister Stöger fuhrwerkt herum wie ein 'Hans Guck-in-die-Luft'. Und was noch schlimmer ist: Er produziert ein Zwei-Klassen-System beim Screening-Programm. Für Stöger kann es nur heißen: Zurück an den Start - aber diesmal richtig", so Belakowitsch-Jenewein.

apa.ots

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