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APA-Artikel 19. Mai 2014

ÖGKV begrüßt gemeinsames Ländermodell für eine Neuausrichtung der Pflegeausbildung

Veränderte Anforderungen der Menschen an das Gesundheitswesen und sich dramatisch abzeichnende Personalengpässe bei allen Gesundheitsberufen veranlassten den Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) schon seit Längerem zu intensiven Überlegungen für eine umfassende Ausbildungsreform in Gesundheits- und Krankenpflegeberufen. Ziel war dabei, eine optimale Durchlässigkeit der Ausbildungsmodelle statt der derzeitigen Bildungssackgasse und die Bedarfsorientierung für die Pflegepraxis.

Das Kompetenzmodell des ÖGKV definiert eine Ausbildung in fünf Qualifikationsstufen von der Unterstützungskraft bis zum akademisch ausgebildeten Advanced Nurse Practitioner mit Fachhochschulabschluss auf Masterniveau und der Möglichkeit eines anschließenden Universitätsstudiums der Pflegewissenschaft. Genau in diese Richtung zielen auch die derzeitigen Reformaktivitäten des Gesundheitsministeriums und der Landesgesundheitsreferenten.

"Als echten Durchbruch im langen zähen Ringen um ein zeitgemäßes Berufsausbildungsangebot", bezeichnet Ursula Frohner Präsidentin des ÖGKV, den Beschluss der Landesgesundheitsreferenten zur Umsetzung eines bundesweit einheitlichen Pflegeausbildungsmodells.

Diese angekündigte Reform könnte endlich auch die derzeit bestehenden Bildungssackgassen beseitigen. Gleichzeitig muss den zur Zeit im Pflegeberuf tätigen Personen die Möglichkeit der Weiterqualifikation angeboten werden. Dazu sind Übergangslösungen mit entsprechenden Studiengängen zu entwickeln.

"Nur so wird es möglich sein, den dringenden Versorgungsnotwendigkeiten Rechnung zu tragen", meint Ursula Frohner.

apa./OTS

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