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APA-Artikel 15. Mai 2014

FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Krankenkassen sollen Überschüsse nicht horten, sondern für die Beitragszahler ausgeben!

"217 Millionen Euro Überschuss haben die Kassen 2013 erwirtschaftet. Sie sollen das Geld nicht horten oder gar in Manager-Boni fließen lassen, sondern für die Beitragszahler ausgeben. Mit einer solchen Summe lässt sich einiges bewegen. Speziell der Leistungskatalog in der Prophylaxe ist noch 'ausbaufähig'", betont heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin und Obfrau des Gesundheitsausschusses, NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

So könnten etwa die Leistungen im Rahmen des Mutter-Kind-Passes ausgebaut werden, eine verpflichtende zahnärztliche Untersuchung bei Kleinkindern wäre zum Beispiel ein Gebot der Stunde. Auch beim Mammografie-Programm müsste man noch nachbessern, alle Frauen sollten es mit der e-Card und vor allem jederzeit in Ansprich nehmen können.

"Es gibt viele Bereiche in der Gesundheitsvorsorge, in die das Geld gut investiert wäre. Ich erwarte mir entsprechende Vorschläge. Krankenkassen sind kein Sparverein - 'Zinsen' kann es nur in Form von besseren Leistungen für jene geben, die in das System einzahlen", so Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

apa.ots

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