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APA-Artikel 14. Mai 2014

Oö. Gebietskrankenkasse schloss 2013 mit 29 Mio. Euro Gewinn ab

Die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse (OÖGKK) hat 2013 mit einem Bilanzgewinn von 29 Mio. Euro und einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 56 Mio. Euro abgeschlossen. Das gab sie in einer Pressekonferenz am Mittwoch in Linz bekannt. Im Jahr zuvor hatte der Bilanzgewinn 10,7 Mio. Euro, das EGT 43,3 Mio. Euro betragen.

OÖGKK-Direktorin Andrea Wesenauer begründete den positiven Abschluss mit einer stabilen Beitragsentwicklung und einem sorgsamen Umgang mit den Beiträgen der Versicherten und der Dienstgeber. 2013 seien die Beiträge als wichtigste Ertragsposition um 3,9 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro gestiegen. Nur 2,4 Prozent seien in die Verwaltung geflossen, somit seien fast 98 Prozent wieder in Gesundheitsleistungen für die 1,2 Mio. Versicherten und ihre Angehörigen investiert worden. Insgesamt wurden für sie 1,9 Mrd. Euro ausgegeben.

Zu den größten Brocken zählten mit 600 Mio. Euro die stationären Leistungen der Krankenanstalten, die Medikamente mit 353 Mio. Euro, Zahnbehandlung und Zahnersatz um 128 Mio. Euro sowie 95 Mio. Euro Leistungen für Mütter.

Die Ausgaben für Gesundheitsförderung - unter anderem in Betrieben und Schulen, sowie Rauchfrei- und Abnehmkurse, weiters Aufklärung über Volkskrankheiten Demenz, Diabetes und Schlaganfall - sind um 60 Prozent auf 8,5 Mio. gesteigert worden. Die Kasse bereitet derzeit eine Bauoffensive vor. Bis 2020 sollen um 50 Mio. Euro zwei neue Zahnambulatorien errichtet werden.

apa.at

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