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APA-Artikel 12. Mai 2014

Ärzte-Arbeitszeit: Mehrkosten bereiten Finanzreferenten Sorgen

Die von der EU geforderte Reduzierung der Arbeitszeit für Spitalsärzte bereite den Finanzreferenten "großes Kopfzerbrechen", erklärte Salzburgs Finanzlandesrat Christian Stöckl (ÖVP) am Freitag in Bad Tatzmannsdorf. Allein im Bundesland Salzburg würden die Ausgaben im Spitalsbereich um mindestens zehn Millionen Euro anwachsen, "wenn die 48-Stunden-Woche dann voll durchgezogen wird".

Es sei noch nicht abschätzbar, welcher Druck dann auf das Grundgehalt der Ärzte ausgeübt werde. "Das wird sicher steigen", erwartet Stöckl, weil es einen "Notstand" gebe: "Wir haben zu wenig Ärzte, speziell für die kleineren Spitäler." Es sei eine große Herausforderung, die peripheren Spitäler entsprechend aufrechterhalten zu können, um in den ländlichen Regionen die Gesundheitsversorgung sicherzustellen.

"Da kommt etwas auf uns zu, wo sicherlich der Bund den Ländern auch helfen muss und uns finanziell unterstützen muss." Auch dieses Thema werde sicherlich Teil in den Finanzausgleichsverhandlungen sein, meinte Stöckl.

apa.at

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