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APA-Artikel 9. Mai 2014

FA-Rösch: Korrekte Entlohnung und Urlaub für Hausarbeiter im AKH gefordert

Die Genossen höhlen Arbeitnehmerrechte aus, wo es ihnen nur möglich ist, ärgert sich heute der Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, LAbg. Bernhard Rösch und führt ein Beispiel an: Die Dienstzeit für Hausarbeiter im AKH beträgt acht Stunden täglich, sechs Tage die Woche. Demnach stünden ihnen für eine 48 Stunden-Woche auch 30 Urlaubstage zu. Die Stadt Wien gewährt ihren Angestellten im Krankenhaus jedoch nur 25 Tage und damit eine Woche zu wenig. Ein Umstand der schier vorsätzlich zu passieren scheint. In diesem Zusammenhang fordert Rösch, den Missstand sofort zu beseitigen und den Hausarbeitern im AKH unverzüglich ihren tatsächlichen Urlaubsanspruch zuzugestehen.

Für mehr Fairness und weil es verschiedene Dienstpläne gibt, wurde im Jahr 2010 für Mitarbeiter der Stadt Wien eine Abrechnung nach Stunden beschlossen. Aber auch hier harkt es: Dienste und Arbeitszeiten werden im AKH nämlich nicht fair entlohnt. Nachtdienste oder auch Sonn- und Feiertagsdienste werden nicht, wie in der Privatwirtschaft, mit 200% bezahlt, sondern wie ganz normale Dienste. Hier wäre eine gerechtere Entlohnung auch eine entsprechende Wertschätzung für die Leistungen der Mitarbeiter, so Rösch.

"Eine faire Lösung ist im Grunde keine Hexerei, würde man etwa die Hausarbeiter dem Gehalt der Pflegemitarbeiter angleichen. Hier gibt es nämlich freie und flexible Diensteinteilungen, also ein Dienstsoll, welches selbstständig eingeteilt wird. Ein weiterer Vorteil ist hierbei, etwaige Repressalien oder Drohungen bestimmte besserbezahlte Dienste durch rote Vorgesetzte nicht zu erhalten, wenn man politisch nicht entspricht, sind in dieser Variante nicht möglich", schlägt Rösch abschließend vor.

apa.at

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