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APA-Artikel 9. Mai 2014

Zentraler Nachteil des Brustkrebs-Vorsorgeprogramms nicht behoben

"Ich begrüße die Adaptierungen beim Brustkrebs-Vorsorgeprogramm, jedoch wurde der zentrale Nachteil, dass Frauen von ihrem Arzt des Vertrauens nicht direkt überwiesen werden können, nicht behoben", so Abg. z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm anlässlich der gestern bekanntgegebenen Reparaturen des Systems. Die Ärzte stellen eine bedeutende Schnittstelle zwischen Patientinnen und Fachärzten dar: Nur mit einer direkten Zuweisung ist gewährleistet, dass das vertraulich intime Verhältnis zwischen Patientinnen und Ärzten aufrecht erhalten bleibt und der Arzt am Ende den Befund erhalten kann. "Die Einladung per Brief sowie die eigenständige Teilnahme durch die freigeschaltene e- card, sollen die Überweisung durch den Vertrauensarzt lediglich ergänzen", so die Bundesleiterin der ÖVP Frauen, die vergangenen Montag dazu eine Online-Petition gestartet hat.

Darin fordern die ÖVP Frauen des Weiteren einen uneingeschränkten Zugang zur Mammographie für alle Frauen. "Durch die Neuerungen wurde zwar nun die Altersbeschränkung nach oben hin geöffnet, jedoch ändern sie nichts für jene Frauen unter 40 Jahren", so Schittenhelm. "Es geht uns um das Selbstbestimmungsrecht der Frauen. Jede Frau, gleich welchen Alters, soll die Möglichkeit haben, selbst entscheiden zu können, wann sie sich einer Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung unterziehen will", so die Bundesleiterin der ÖVP Frauen abschließend.

apa.at

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