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APA-Artikel 8. Mai 2014

Neues Curriculum im Bachelor-Studiengang Radiologietechnologie der FH Kärnten

Das Bachelor-Studium Radiologietechnologie der FH Kärnten stellt die Weichen neu. Bei der Neuorganisation stehen die radiologietechnologischen Prozesse, wie Computertomographie, Magnetresonanztomographie, Radioonkologie und Nuklearmedizin, im Mittelpunkt der Gesamtperspektive. Ein Schwerpunkt wird zudem auf die gezielte Vorbereitung auf Management-Funktionen und Leadership gelegt.

Neueste technische Ausstattung und Kooperationen mit Top-Unternehmen garantieren eine akademische Ausbildung auf höchstem Niveau. Angeboten wird das Studium am Standort Klagenfurt St. Veiter Straße. Bewerbungen für das Wintersemester 2014 sind noch bis 16. Mai 2014 möglich.

Zu den vielseitigen Kompetenzbereichen der Radiologietechnologinnen und -technologen gehören neben dem Bereich der radiologische Diagnostik samt aller bildgebenden Verfahren (z.B. konventionelles Röntgen, CT, MRT), Nuklearmedizin, Strahlentherapie und Radioonkologie auch die Qualitätssicherung und der Strahlenschutz. Dabei agieren Radiologietechnologinnen und -technologen als Bindeglied zwischen Medizin, Technik und Mensch. Sie führen die entsprechenden Untersuchungen und Therapien eigenverantwortlich unter Anwendung modernster Gerätetechniken durch und bereiten so die Grundlage für eine Befunderstellung.

Aktuelle Entwicklungen berücksichtigt

Ab dem WS 2014 kommt das geänderte Curriculum zu Einsatz. Dieses trägt den stetigen Weiterentwicklungen in Medizin und Technik Rechnung, verstärkt berücksichtigt wird künftig die Vorbereitung der Studierenden auf Managementfunktionen und Leadership im Bereich Radiologietechnologie. Die laufend adaptierte technische Ausstattung wurde nun um ein Sonografiegerät für Lehrzwecke erweitert: "Das Gerät ermöglicht den Studierenden selbständig Ultraschalluntersuchungen aller Organbereiche im Rahmen der Lehrveranstaltungen durchzuführen," erklärt Studiengangsleiterin Ingeborg Schininger.

Hoher Praxisbezug durch Unternehmenskooperationen

Bereits im laufenden Studienjahr kommt eine Kooperation mit der österreichischen Niederlassung des Elektronikkonzerns PHILIPS-Healthcare zum Einsatz. Im Rahmen der Zusammenarbeit nützen Lehrende und Studierende der FH Kärnten die aktuellste Version der Bildver- und Bildverarbeitungssoftware "IntelliSpace Portal", die für die Arbeit mit den Daten verschiedenster Bildmodalitäten, wie Computertomographie oder Magnetresonanztomographie, notwendig ist. Ingeborg Schininger betont: "Dadurch hat die Hochschullehre am Studiengang Radiologietechnologie der FH Kärnten immense Vorteile. Der Zugriff auf das Programm ist nun wesentlich erleichtert und Studierende wie Lehrende arbeiten mit einer Software am neuesten Stand der Technik."

In sechs Semestern zum Bachelor of Science (BSc)

Im Zentrum der fachhochschulischen Ausbildung steht die Vermittlung theoretischer Lehrinhalte in konsequenter Verbindung mit der Vermittlung von praktischen Fertigkeiten und Fähigkeiten.

Studierende lernen dabei mit Hilfe moderner Technologie und in enger Verbindung mit dem Klinikum Klagenfurt am Wörthersee. Grundvoraussetzungen für dieses Studium sind neben technisch-physikalischem und naturwissenschaftlichen Interesse, gutem mathematischem Grundverständnis und der Flexibilität im Denken und Handeln, auch ein hohes Maß an räumlichem Vorstellungsvermögen, Prozessdenken, Selbstorganisation, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Neugierde und Freude am Lernen. Die Berufsaussichten sind innerhalb Österreichs und Europas sehr gut. Bewerbungen für das Bachelor-Studium Radiologietechnologie an der FH Kärnten für das Studienjahr 2014/15 sind noch bis 16. Mai möglich.

Information und Bewerbung: http://www.fh-kaernten.at/gesundheit-soziales

 

apa.at

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