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APA-Artikel 8. Mai 2014

SVA will Krankenversicherungsbeiträge für Selbstständige senken

Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) will die Krankenversicherungsbeiträge der Selbstständigen um zehn Prozent senken. Das würde zwar einen Einnahmeausfall von gut 50 Millionen Euro pro Jahr bedeuten, den Einzelnen aber um bis zu 500 Euro entlasten. Der stellvertretende Obmann Peter McDonald fordert das Sozialministerium auf, die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen.

"Die Sozialminister haben seit 2000 den Beitrag des Bundes zur Krankenversicherung der Pensionisten schrittweise reduziert. Wenn man das Niveau des Jahres 2000 wiederherstellt, ist damit die Beitragssenkung bereits finanziert", sagt McDonald im "Kurier" und dem "Wirtschaftsblatt" (Donnerstag-Ausgaben).

McDonald willl damit den Mittelstand entlasten, "denn 15 Prozent unserer Versicherten zahlen bereits 50 Prozent der Beiträge." Auf der anderen Seite will er damit auch die finanzielle Stabilität in der Gesundheitsversorgung sichern." Am 20-prozentigen Selbstbehalt, den Selbstständige ebenso wie Beamte und Bauern beim Arztbesuch zahlen, will die SVA festhalten.

apa.at

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