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APA-Artikel 7. Mai 2014

Mammografie-Programm 2 - Radiologen erwarten Erfolg

Zufrieden äußerte sich bei der Pressekonferenz des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger und der Österreichischen Ärztekammer Franz Frühwald, Bundesfachgruppenobmann der Radiologen: "Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass das funktionieren wird."

Laut dem Experten ist das grundsätzlich vorgesehene Zwei-Jahres-Intervall sachlich gerechtfertigt und ausreichend. Hinzu komme eine "sehr großzügige Indikationsliste" für zusätzliche Untersuchungen bei jedem Verdachtsfall und die Durchführung der Mammografien mit digitaler Röntgenuntersuchung. Die in jedem Fall erfolgende Doppelbefundung durch zwei Radiologen unabhängig von einander sei ebenfalls ein Vorteil. Schließlich komme noch die Möglichkeit hinzu, zum Beispiel bei dichtem Brustgewebe sofort eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung durchzuführen. Frühwald: "Inhaltlich sind wir damit international im Spitzenfeld."

Andreas Obermaier von der Wiener Gebietskrankenkasse ließ keine Zweifel daran, dass die österreichischen Krankenkassen ein hohes Interesse an dem Brustkrebs-Früherkennungsprogramm hätten: "Die Sozialversicherung ist sehr daran interessiert, dass das Programm ein Erfolg wird." Auch Frühwald betonte, dass es der Sozialversicherung nicht um Einsparungen gehen könne. Bei Erfolg würden sogar Mehrausgaben für die Mammografie-Untersuchungen herauskommen.

apa.at

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