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APA-Artikel 6. Mai 2014

Immer weniger Apotheken - immer mehr Angestellte

Patienten in Deutschland haben es mit immer weniger, dafür aber größeren Apotheken zu tun. Allein innerhalb eines Jahres sank die Zahl der Apotheken 2013 um 259 auf 20 662. Die Zahl der Beschäftigten in der Branche wuchs aber um knapp 2000 auf rund 150 700. Das geht aus neuen Daten der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hervor, die der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag in Berlin vorlagen. 2004 waren es noch rund 136 800 Beschäftigte in 21 392 Apotheken gewesen.

Der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes, Fritz Becker, sagte: "Die Zahlen belegen, dass wir einen Trend zu größeren Apotheken haben, die immer mehr Menschen versorgen müssen." Auch künftig komme es darauf an, die Patienten flächendeckend und wohnortnah zu versorgen. "In einer älter werdenden Gesellschaft gibt es immer mehr Menschen, die dauerhaft mehrere Medikamente parallel einnehmen müssen." Dazu brauche es gute Beratung. Ab diesem Mittwoch soll auf einem zweitägigen Wirtschaftsforum des Apothekerverbandes die Lage der Branche beleuchtet werden.

apa.at

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