zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 6. Mai 2014

Mann nach Penisverdickung verärgert - Gericht sieht keinen Betrug

Nach einer Penisverdickung ist ein Mann mit dem Vorwurf des Betruges gegen seinen Arzt gescheitert. Das Amtsgericht Darmstadt sprach den 43 Jahre alten Mediziner für plastische und ästhetische Chirurgie am Dienstag frei. Der Preis von 3500 Euro sei vorher abgesprochen und auch eingehalten worden, meinte der Richter. Der Kläger fühlte sich um 1600 Euro betrogen.

Der 46-Jährige hatte dem Gericht erklärt, er habe sich mit einer "leidenschaftlichen Freundin" mehr Vergnügen gewünscht und deshalb an eine Penisverdickung gedacht. Schließlich dazu gekommen sei es viel später, er habe auch schon eine andere Partnerin gehabt. Vor der Verhandlung erzählte der Mann, der Arzt habe zu viel von dem Mittel zur Penisverdickung verwendet. "Ich konnte noch nicht einmal pinkeln gehen." Einen Gegenstoff habe er sich dann selbst gespritzt. Eine Anzeige wegen Körperverletzung sei aber eingestellt worden. "Ich kann jedem nur raten, von einer Penisverdickung die Finger zu lassen."

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben