zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 6. Mai 2014

Wien-Speising: Neues Wirbelsäulenzentrum öffnet

Menschen mit Rückenleiden werden im Orthopädischen Spital Speising in Wien jetzt noch ganzheitlicher und effizienter betreut:

Am 5. Mai eröffnete in der Orthopädischen Spezialklinik das neue Wirbelsäulenzentrum, in dem Orthopäden aus den unterschiedlichen Richtungen noch enger als bislang zum Wohle des Patienten zusammenarbeiten: Einerseits die chirurgisch-tätigen Orthopäden, andererseits die speziell mit konservativen, also nicht-operativen, Methoden vertrauten Orthopäden.

"Der Patient kommt nicht mehr entweder in die konservative oder chirurgische Wirbelsäulenambulanz, sondern in eine Spezialambulanz, in der beide orthopädische Richtungen vertreten sind. Der Wirbelsäulenpatient wird also von zwei Ärzten - einem pro Richtung - bbegutachtet. Und die Ärzte besprechen gemeinsam mit dem Patienten die Therapiemöglichkeiten", erklärt Univ. Prof. Dr. Michael Ogon, Leiter des neuen Wirbelsäulenzentrums Wien-Speising die Vorgehensweise.

Verschiedene Behandlungswege und "fließender Wechsel"

Dabei, so Ogon, sind verschiedene Behandlungsarten möglich: Entweder der Patient wird konservativ, also etwa durch Infiltrationen, Massagen und ähnliches behandelt, oder operativ. Eine weitere Möglichkeit ist, dass der Betroffene zunächst eine konservative Betreuung erhält, und später, wenn diese nicht zufriedenstellend greifen sollte, in die operative Schiene wechselt. "Der Wechsel erfolgt fließend - das ist einer der Vorteile des Wirbelsäulenzentrums", so Ogon.

"Für unsere Patientinnen und Patienten steht die optimale Behandlung der Schmerzsymptomatik im Vordergrund", betont Mag. David Pötz, MSc, der Geschäftsführer des Orthopädischen Spitals Speising. "Unsere Überlegung war: Der Patient muss nicht mehr vorab entscheiden, ob er die konservative oder chirurgische Wirbelsäulenambulanz aufsucht. Er sucht das Wirbelsäulenzentrum auf, in dem Spezialisten beider Richtungen tätig sind - und zwar sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Betreuung. Organisatorisch ist das Wirbelsäulenzentrum eine Einheit, die die beiden Abteilungen "Wirbelsäulenchirurgie" und "Konservative Orthopäde" integriert. Damit erhält der Patient eine kompetente Betreuung aus einer Hand."

Enormer Bedarf

Der Bedarf eines "starken" Wirbelsäulenzentrums ist in Wien-Speising tatsächlich groß: Im Jahre 2013 wurden in den beiden Abteilungen 12.000 Patienten betreut;- 5.500 von ihnen ambulant und 6.500 stationär. Damit wird das Wirbelsäulenzentrum Wien-Speising das größte integrierte Zentrum für Rückenleiden in Wien.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben