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APA-Artikel 5. Mai 2014

Mammografie-Programm - ÖVP-Frauen wollen Änderungen per Petition

Die ÖVP-Frauen haben am Montag eine Petition zum Mammografie-Programm gestartet. In einer Aussendung wurden Verbesserungen durch das neue Screening begrüßt. "Wir fordern jedoch zusätzlich, dass Frauen, egal welchen Alters, durch den Hausarzt oder Gynäkologen zur Mammographie überwiesen werden können, wie das vorher der Fall war", so ÖVP-Frauen-Bundesleiterin Dorothea Schittenhelm.

Die Petition, die online unterzeichnet werden kann, stützt sich auf zwei Forderungen. So sollen zusätzlich zum bestehenden Einladungssystem alle Frauen von ihrem Vertrauensarzt wieder eine Überweisung erhalten dürfen. "So werden all jene berücksichtigt, die nur unregelmäßig den Arzt aufsuchen und gleichzeitig wird die Möglichkeit des Gesprächs mit dem Arzt des Vertrauens wiederhergestellt", argumentierte Schittenhelm.

Ebenso fordert man einen uneingeschränkten Zugang für Frauen, denn zwar könnten Einladungen auch von 40- bis 44-Jährigen bzw. von 70- bis 74-Jährigen telefonisch beantragt werden, allerdings müssen auch Frauen außerhalb dieses Alterskreises den Zugang zur Mammographie haben und eine Einladung per Telefon anfordern können.

Die bisherige Akzeptanz des neuen Vorsorgeprogramms sei desaströs. Bis einschließlich 20. April 2014 wurden laut den Angaben 322.988 Einladungen bundesweit versendet, wovon 32.668 Frauen die zentrale Einladung wahrgenommen haben.

(S E R V I C E: Link zur Petition: http://go.apa.at/9zVfViuv)

apa.at

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