zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 29. April 2014

Land NÖ und ÖAMTC erneuerten Flugrettungsvertrag

Niederösterreich und der ÖAMTC haben am Dienstag den Vertrag für die Flugrettung für die nächsten fünf Jahre verlängert. Das Land stelle jährlich 1,6 Millionen Euro für diese Leistung zur Verfügung, sprach Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) bei einer Pressekonferenz von einer unverzichtbaren Säule der Gesundheitsversorgung.

1983 hatte der erste Rettungshubschrauber von Krems abgehoben, es folgten die Standorte Wiener Neustadt und Ybbsitz. Zusammen mit dem in Wien stationierten "Christophorus 9" sei eine flächendeckende Versorgung im größten Bundesland mit Ballungszentren, ländlichen Regionen sowie Sport- und Freizeitflächen garantiert, so Pröll. Tausende Menschenleben seien durch die Flugrettung gerettet worden, verwies er auf die schnelle Erstversorgung. Bleibende gesundheitliche Schäden könnten dadurch oft vermieden werden. Die über 30-jährige Zusammenarbeit mit dem ÖAMTC bezeichnete der Landeshauptmann als "äußerst unkompliziert" und freundschaftlich.

2013 gab es über 3.000 Einsätze im Bundesland, seit dem Beginn waren es 66.500, sagte ÖAMTC-Präsident Werner Kraus. Er betonte, dass die Hubschraubereinsätze für den Klub "kein Geschäft" seien.

1,6 Mio. Euro bedeuten eine Steigerung. Bisher wurde die Flugrettung laut Gesundheitslandesrat Maurice Androsch (SPÖ) mit durchschnittlich 1,1 bis 1,2 Mio. Euro pro Jahr unterstützt. Außerdem würden rund 400.000 Euro für "C9"-Einsätze gezahlt.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben